Referenzprojekte

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Fotos:
Christian Ditsch (version)
und IBBC e.V.

 

zu Beginn meiner Selbstständigkeit leitete ich 2008 im Auftrag des Neuköllner Jugendamts in Trägerschaft des Interkulturellen Beratungs- und Begegnungs-Centrum IBBC e.V. das Projekt “Intervention gegen Rechtsextremismus in Rudow”. Ziel war es, sich öffentlichkeitswirksam gegen die zunehmende Präsenz extrem rechter Gruppen zu positionieren. Rudower Bürger*innen gestalteten BVG-Busse und Litfasssäulen, Geschäftsleute und Künstler*innen setzten Zeichen für Demokratie und ein weltoffenes Miteinander. Hier die Kurzübersicht zum Projekt!

Seitdem haben sich für mich weitere spannende Tätigkeitsfelder entwickelt:

Argumentieren gegen Rechts – Beratung und Training
Das Konzept GEGENARGUMENT zum Umgang mit (extrem) rechten und rassistischen Positionen wurde 2008 von Timm Köhler und Dr. Katrin Reimer entwickelt und seitdem stetig erweitert. Seit 2010 coache ich gemeinsam mit Kooperationspartner*innen Menschen aus verschiedenen politischen und sozialen Kontexten bei der Entwicklung eigener effektiver Argumentations- und Gesprächsstrategien.

Baustein zur nicht-rassistischen Bildungsarbeit
Als Teil der 17-köpfigen Autor*innengruppe war ich an der inhaltlichen und didaktischen Überarbeitung des 2003 vom DGB-Bildungswerk Thüringen herausgegebenen “Baustein zur nicht-rassistischen Bildungsarbeit” beteiligt und koordinierte die Teilaktualisierung der Neuauflage 2008. Seit 2003 führe ich Multiplikator*innenschulungen zum “Baustein” durch. Für die Deutsche Sportjugend (dsj) im DOSB e.V. überarbeitete ich einige Übungen für ihre Anwendung im Sport-Kontext, die in der 2015 erschienenen Broschüre “Sport mit Courage. Vereine und Verbände stark machen – zum Umgang mit Rechtsextremismus im Sport” veröffentlicht sind.

Coaching der Mobilen Beratung im Sport des LSB M-V
Derzeit begleite ich als Coach des Bundesprogramms “Zusammenhalt durch Teilhabe” das Projekt “MoBiS – Mobile Beratung im Sport” des Landessportbundes (LSB) Mecklenburg-Vorpommern. Ziel von MoBiS ist es, demokratische, partizipative Strukturen in den Mitgliedsverbänden des LSB zu stärken. Ich berate den Projektleiter bei der Planung und Strukturierung der Vorhaben und der Umsetzung durch das MoBiS-Team.

Prozessbegleitung für die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung
Als Prozessbegleiterin im Programm Willkommen bei Freunden unterstütze ich seit Beginn des Jahres 2016 Akteure in einer brandenburgischen Kommune beim Aufbau lokaler Bündnisse für die Aufnahme und Betreuung junger geflüchter Menschen. Zuvor begleitete ich 2014/2015 im Rahmen des Programms “Anschwung für frühe Chancen” zwei Brandenburger Initiativen bei der Initiierung und der Verstetigung von Sozialraumkonferenzen in ihren Kommunen, um die frühkindliche Bildung besser fördern zu können. Seit Januar 2017 begleite ich einen neuen Prozess für das Programm “Qualität vor Ort”.

Praxishandreichung zum Umgang mit Rechtsextremismus im Sport
Im Auftrag der Camino gGmbH schrieb ich im Rahmen der Praxisforschung “Prävention und Bekämpfung von Rechtsextremismus im Sport” – gefördert durch das Bundesministerium des Inneren – gemeinsam mit Victoria Schwenzer eine Handreichung mit Praxistipps für Vereine. Die Broschüre “Wir wollen eigentlich nur Sport machen, ohne mit dem Sport aufzuhören”, wurde 2013 von Camino – Werkstatt für Fortbildung, Praxisbegleitung und Forschung im sozialen Bereich gGmbH herausgegeben.

Interkulturelle Bildung und Erziehung
Im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft qualifiziere ich seit dem Jahr 2014 regelmäßig Lehrerinnen und Lehrer in der berufsbegleitenden Weiterbildung im Themenfeld der interkulturellen Kompetenz, teilweise gemeinsam mit meiner Kooperationspartnerin Beate Flechtker. 2015 führte ich Workhops zur interkulturellen Kompetenz bei der schulartübergreifenden Tandem-/Tridem-Fachtagung des Sozialpädagogischen Fortbildungsinstituts Berlin-Brandenburg (SFBB) und für Mitarbeiter*innen verschiedener Jobcenter im Auftrag der RAA Brandenburg durch.

Politische Bildung für das DGB-Bildungswerk Bund
Für das Bildungswerk des Deutschen GewerkschaftsbundesForum politische Bildung – arbeite ich seit Jahren als freie Referentin in der Rassismus- und Rechtsextremismusprävention für verschiedene Zielgruppen, darunter z.B. auch für Mitarbeiter*innen des Technischen Hilfswerks. Im Jahr 2016 moderierte ich gemeinsam mit meiner Kooperationspartnerin Juliane Lang den einwöchigen Bildungsurlaub “Flucht, Asyl, Migration: Herausforderungen und Chancen für ein konstruktives und demokratisches gesellschaftliches Miteinander“.

Prozessbegleitung beim Umbau eines Kinder- und Jugendzentrums
Im Auftrag des Jugendamts Neukölln konzipierte und moderierte ich im Jahr 2012 gemeinsam mit dem ARGO-Team und Dagmar Mehrtens die Bedarfserhebung für einen Umbau des Kinder- und Jugendzentrums Lessinghöhe in Berlin-Neukölln. In Einzelinterviews, Gruppengesprächen, Miniwerkstätten und einer Zukunftswerkstatt wurden die Wünsche und Erwartungen der verschiedenen Nutzergruppen und Kooperationspartner*innen zusammengetragen und mit Jugendeinrichtung, Politik und Verwaltung abgestimmt. Die Ergebnisse dieses partizipativen Prozesses bildeten die Grundlage für die Bauplanung.

Begleitung der AG “Umgang mit rechtsextremen Aufmärschen”
Die Geschäftsstelle des Aktionsbündnisses gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit Brandenburg beauftragte mich in den Jahren 2013/2014 mit der Begleitung einer Arbeitsgruppe, die sich mit demokratischen Protesten gegen rechte Aufmärsche im Land Brandenburg beschäftigte. Den Bericht sowie die von der AG ausgesprochenen Empfehlungen finden Sie hier.

Inhaltliche Koordination der Konferenz “Stop Hate Crime”
Im November 2011 richtete die Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft (EVZ) die internationale Konferenz “Stop Hate Crime! NGO-Approaches to Victim Assistance and Monitoring in Europe” durch, an der über 90 Praktiker*innen und Expert*innen aus Ost- und Westeuropa teilnahmen. Ich koordinierte die inhaltliche Durchführung der Veranstaltung sowie die Erstellung des Konferenzberichts.

Frauen, Gender und extreme Rechte
Seit 2007 halte ich Vorträge zum Thema “Frauen in der extremen Rechten” und führe allein und gemeinsam mit meinen Kolleginnen des Forschungsnetzwerks Frauen und Rechtsextremismus Workshops und Fachveranstaltungen durch. So fand beispielsweise 2016 im Auftrag des freien Zusammenschlusses von Student*innenschaften ein Workshop zum Thema “Frauen in protofaschistischen Gruppen”  statt.